@umwelt@Landkreis Miltenberg: Glyphosatfreie Unkrautbekämpfung. 2016

Zusammenfassung einer Zeitung

Plakat gegen Müll in der Natur

„Über Lebensmittel, Trinkwasser oder die Arbeit in der Landwirtschaft können Menschen mit dem umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat in Kontakt kommen. Aber wie belastet sind sie davon? Eine Studie zeigt nun: Die meisten Deutschen haben hohe Rückstände des Mittels im Urin.
Die Mehrheit der Deutschen ist einer Studie zufolge deutlich mit dem umstrittenen Unkrautvernichter Glyphosat belastet. Das geht aus einer Erhebung der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung hervor. Basis sind Urin-Proben von rund 2000 Testpersonen.
Demnach sind die Glyphosatrückstände im Urin bei 75 Prozent der Probanden mit mindestens 0,5 Mikrogramm pro Liter fünfmal so hoch wie der Grenzwert für Trinkwasser mit 0,1 Mikrogramm pro Liter. Insgesamt ließen sich bei 99,6 Prozent der Probanden Rückstände nachweisen.
Das Pflanzengift Glyphosat steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Menschen kommen mit dem Herbizid über Lebensmittel, Trinkwasser oder etwa die Arbeit der Landwirtschaft in Kontakt…..“
Aus der Meldung im Main-Echo vom 4.3.2016 bringt Forschungsdaten zusammen.


Die Bilder:
Um das Miltenberger Landratsamt herum ist kein klassischer gedüngter Rasen, sondern eine 2016 angelegte Blühwiese, die auch die 12wöchige Trockenheit in Sommer 2018 gut überlebt hat und dauerhaft ein schönes Schwirren von Bienen, Hummeln und vielen Insekten mit sich gebracht hat sowie eine vielfältige Vogelschar, die sich ganz unvegetarisch an den Insekten bedient hat.

Landratsamt im Blütenmeer

Neben einem Glyphosath- und Pestizidverbot auf Landkreisflächen ist dies das Bekenntnis zu einer vielfältigen und artenfreundlichen Kulturlandschaft, weshalb dies ein deutlich sichtbares Zeichen direkt am Landratsamt ist.
Neben dem Bekenntnis zum Fair-Trade-Landkreis, der Photovoltaikanlage, dem Fahrradständer, der 100%-Ökostrom-Versorgung und der zunehmend elektrisch fahrenden E-Flotte des Landratsamtes (übrigens jetzt auch der erste Bagger der Kommunalen Abfallwirtschaft)

Ein großes Plakat weist darauf hin, die Umwelt von Zivilisationsmüll sauber zu halten.

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AnjaOdendahl