Agro – Photovoltaikanlagen APV

Sonnenstrom und Landwirtschaft / Gemüseanbau zusammen möglich

Bereits heute kann die APV auf verschiedene Art und Weise eingesetzt werden. Bisher werden für die APV vor allem hochaufgeständerte PV-Module verwendet.

Zunehmend kommen auch vertikale bzw. leicht schräge PV-Anlagen in die Anwendung, die durchgehend über der Ackerfläche platziert werden oder in Streifen durchziehen, sodass bspw. Traktoren die Fläche dazwischen bearbeiten können, während sich unter den Anlagen Blühstreifen für die Biodiversität befinden oder Mischfruchtanbau befinden.
Hier ist z.B. das Projekt "Flower Power" zu nennen, das die Firma Goldbeck Solar gemeinsam mit dem Projektmanager Volker Korrmann entwickelt hat. Die unter den Solaranlagen eingestreuten Sträucher wirken der Austrocknung auf dem Feld entgegen und auch die teilbeschatteten Anbauflächen erbringen gesteigert Felderträge, insbesondere in den wegen dem Klimawandel auch bei uns zunehmenden Dürreperioden. Zusammengefasst: Diese Art der APV verdrängt nicht die Landwirtschaft, sondern unterstützt diese durch Feuchtigkeitszonen, Teilverschattung, Biodiversität, Wasserspeicherung und Windschutz.

Bayern:
In Althegnenberg (Landkreis Fürstenfeldbruck) steht neuerdings eine innovative Solaranlage auf einer Ackerfläche. Initiator dafür war Thomas Rebitzer. Der studierte Maschinenbauer und Lehrer an Fach- und Berufsoberschulen (FOS/BOS) in Friedberg plante die Anlage zusammen mit seinen Schülern. Für die Umsetzung der Anlage konnte Rebitzer das Ehepaar Wiedemann, Besitzer der Agrarfläche in Althegnenberg, sowie Pächter und Bio-Landwirt Martin Gastl gewinnen. Zusammen gründeten sie die Agro-Photovoltaik-GbR und stemmten die Finanzierung aus eigenen Mitteln. 2020

2020, Baden-Württemberg:
Eine offzielle Abschätzung zu Agro-PV sieht eine große Chance für diese Art der sauberen Stromerzeugung und Landwirtschaft.

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AnjaOdendahl