Stadt Fürth klärt BürgerInnen witzig über das Trennen auf

Was gehört in die Biotonne und was nicht?

In zwei kleinen Videos vermittelt sie auf ganz witzige Weise in zwei kleinen Filmchen, was in die Biotonne gehört und was garnicht geht.

Bis vor wenigen Jahren gab die Abfallwirtschaft Altpa­piertüten mit Mülltrennwerbung für den Biomüll heraus. So gelangten viel weniger Plastiktüten in die Bioton­nen.

Kostenlose Bioabfall-Sammeltüten in der Stadt Fürth.
Die Stadt Fürth bietet seit 1993 eine Biomülltonne für die Haushalte an. Fast seit Anbeginn wurden von der Stadt kostenlos Papiertüten zur Verfügung gestellt, in denen der Bioabfall in der Küche gesammelt werden kann. Die Papiertüten werden alle 2 Jahre bestellt und flächendeckend durch die Müllanfuhr verteilt. Wer noch Nachschub braucht, kann diese, soweit der Vor­rat reicht, an festgelegten Stellen abholen.

Zusätzlich gibt es kostenpflichtige große Säcke für Gartenabfälle.

Kein Plastik in den Biomüll!
Zwischenzeitlich wurde von der Stadt Fürth auch Mais­stärketüten zum Kauf empfohlen. Viele Haushalte kau­fen sie, weil sie nassfester sind als die Papiertüten. Von der Empfehlung wurde aber im Jahr 2014 wieder abgerückt, weil die sogenannten „biologisch abbau­baren Kunststofftüten“ in der Praxis sich eher störend auf die Kompostierung auswirken. Trotzdem nutzen die Bürger*innen diese Tüten noch.

Die „biologisch abbaubaren“ Müllbeutel brauchen zum Abbau in großen Kompostanlagen mindestens 12 Wo­chen. Aber der Durchlauf durch Kompostanlage dauert nur sechs bis zehn Wochen – zu kurz zum Abbau der Bioplastiktüten.

Die Unterscheidung zwischen „biologisch abbaubar“ und „nicht abbaubar“ ist nicht leicht erkennbar. Alle Ar­ten von Plastiktüten müssen deshalb vor einer ord­nungsgemäßen Kompostierung aussortiert werden. Unabhängig davon laufen kleinere Plastikteile oder Plastikfetzen meist in der Kompostierung durch, lan­den im Kompost und verteilen sich in der Umwelt.
Stellungnahme vom BUND

Über den Autor

AnjaOdendahl