Nachhaltiger Wasserschutz gefordert

Der VKU (Verband kommunaler Unternehmen) rät:

Sog. persistente, also schwer abbaubare Stoffe, gehören nicht in die Umwelt und sollten durch weniger gefährliche Stoffe ersetzt doer in ihrer Einsatzmöglichkeit  und -menge eingeschränkt werden.
Der Ansatz, an der Quelle der Entstehung dieser Stoffe anzusetzen und sie möglich erst garnicht erst in die Gewässer, den Boden gelangen zu lassen, ist der wichtigste. Nach der europäischen Wasserrahmenrichtlinie müssen jeweils die kosteneffizienteste Kombination von Maßnahmen gewählt werden. Zu beachten sei die Gesamtbilanz aller Stoffeinträge.
Vierte Reinigungsstufen in kommunalen Kläranlagen können trotz des großen Energie und auch Ressourceneinsatzes nur teilweise die Spurenstoffe zurückhalten.
Weiter rät VKU: die Auswirkungen der Wirkstoffe auf Umwelt und Gewässer und den daraus folgenden Konsequenzen sollten auf den Verpackungen benannt werden. Gut wären Rücknahmeverpflichtungen der Hersteller und derer, die das Produkt in den Verkehrs bringen, per Gesetz festzulegen. Ebenso solle der Hersteller zu einer Nachzulassungsmonitoring verpflichtet werden; die Untersuchung der Oberflächengewässer wäre wichtig.
Die VKUs setzt sich dafür ein, dass geprüft wird, inwieweit die gesetzlichen Vorgaben zur Einleitung und Allgemeinen Entsorgungsbedingungen dem Stand der Technik und vorhandenen Wissen zu anthropogenen Spurenstoffen entsprechen.
Wünschenswert wäre es auch, dem Abwasserbeseitigungspflichtigen und Aufgabenträger das Recht einzuräumen,für öffentliche Abwassersysteme vorsorglich zu definierenden Einleitungsbedingungen auch durchsetzen zu können. März 2016.

Dier Verband kommunaler Unternehmen setzt sich immer weider für das Thema Wasser und Wasserentsorgung ein.

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AnjaOdendahl