Ohne Atomkraft geht es besser

Beitrag aus der Zeitung für kommunale Wirtschaft 2010

Auf Stadtwerke kommen große Verluste zu, wenn AKWs länger laufen.
Der Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck des VKU (Verband kommunaler Unternehmen e.V.) sich gegen eine Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke aus.
In einer Presseinformation vom Februar 2010: "dass die Bundesregierung dafür Sorge tragen muss, die Rahmenbedingungen für den Wettbewerb auf dem Erzeugungsmarkt zu verbessern. Nur so können die innovativen Kräfte eines liberalisierten, dezentralen Marktes noch stärker mobilisiert werden." Mit Sorge betrachtet Reck die einseitig geführte Debatte über die Verlängerung der Laufzeiten deutscher Kernkraftwerke: "Die negativen Implikationen für den Wettbewerb sowie für den Umbau des Energiesystems in Richtung Dezentralität und erneuerbarer Energien werden völlig ausgeblendet."

Lesenswert: ZfK vom Februar 2010, Seite 3 "Wirtschaft und Politik":
"Wettbewerb nicht längerem Kernkraftbetrieb opfern". Das dort genannte vom 8KU (das sind die 8 großen Stadtwerke innerhalb der VKU in Auftrag gegebenen Gutachten über die Auswirkungen auf die Stadtwerke einer Laufzeitverlängerung von 8 Jahren spricht von einem Minus 14 % für die Stadtwerke, das macht 7 Mrd. Euro Gewinne, die den Stadtwerken verloren gingen. Auch behindere dies den Bau innovativer Kraftwerke.
Im Gutachten wird bezweifelt, dass Atomkraft eine Brückenfunktion zu einem CO2-ärmeren Energieversorgungssystem sei.
Der ganze Artikel aus der ZfK 

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AnjaOdendahl