Umgang mit Kunststoffen

Für die KT-Fraktion Bad Tölz-Wolfratshausen, Franz X. Sailer, April 2010

Die WGV Quarzbichl hat in der Öffentlichkeit bekannt gegeben, dass sperriges Kunststoffmaterial nur mehr in den grauen Restmülltonnen oder in den zusätzlichen roten Säcken (5,– Euro pro Stück) angenommen wird, bzw. gegen Gebühr nach Masse, an den großen Zentral-Wertstoffhöfen in Quarzbichl und Greiling/Reichersbeuern.
Hier könnte es zu Kapazitätsproblemen wie z.B. bei Kinderspielzeug oder Gartenmöbel kommen. In großen Behältern mit 1.100 Liter Fassungsvermögen kann das Volumen womöglich ausreichen. Der Landkreis kann diesen Kunststoff nicht wie Papier, Metall oder Glas extra verkaufen. Es ist kein Verpackungsmaterial mit dem Grünen Punkt. Das Abfallwirtschaftsgesetz lässt keine andere Möglichkeit z. Zeit zu. Es muss in den Öfen mit Schadstofferzeugung verbrannt werden.

Wir die Kreistagsfraktion Bündnis 90 / Die Grünen, fordern nun alle Bürger/innen
des Landkreises auf, beim Kauf von Waren, insbesondere bei Kinderspielzeug, Gartenmöbel, Pflanzengefäße oder Gartengeräte auf Kunststoffmaterial zu verzichten und Artikel aus Holz oder Metall zu kaufen. Alte Kunststoffwaren im Internet oder auf Flohmärkten anzubieten, das wären umweltfreundliche Aktionen. Lego-Spielzeug hält z. B. mehrere Generationen.
Aktionsvorschlag:
Kinovorführen des Dokumentationsfilmes "plastic-planet". www.plastic-planet.at
Materialien zum Thema von der Grünen Bundestagsfraktion als Download

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AnjaOdendahl