Die Durchnittskosten des Streusalzes

Auf Ebenen vielleicht einfachmal Sand streuen, oder garnichts machen.

Nicht nur Bäume werden durch das Streuen von Salz im Winter geschädigt, sondern auch…

  • nsere Gesundheit: durch Spritzwasser und Nebeltröpfchen gelangen mit den Salz-Aerosolen giftige Straßendreckpartikel in unsere Lungen.
  • Autos: Gutachter schätzen, dass 50 Prozent der Korrosionsschäden an Karosserieteilen auf Salz zurückgehen. Funktionsausfälle in der Elektronik gibt es durch Kriechströme und Kontaktbrücken.
  • Straßen und Gebäude: Bei Altbauten begünstigen Salze die Feuchtigkeit im Mauerwerk. Auf den Straßen führt das Salz zu großen Temperaturunterschieden zwischen aufgetauter Oberfläche und gefrorenem Untergrund. Durch so entstehende feine Spannungsrisse dringt Wasser in den Asphalt ein und kann im Winter an vielen Stellen den Straßenbelag sprengen. Besonders teuer wird die Korrosion von Stahlbeton an Brücke.
  • Böden und Grundwasser: Der abließende Salzmatsch schädigt die Böden. Durch Nebelbildung wird das Salz noch viele Meter neben den Straßen in die Böden eingetragen. Der Salzgehalt des Trinkwasserns kann in Autobahnnähe während der Streusaison von 20 mg/l auf 300 mg/l ansteigen.
  • Steuergelder: Eine Tonne Salz kostet rund 56 Euro, bei 2 Millionen gestreuten Tonnen macht das pro Wintersaison 112 Millionen Euro, die schließlich im Strapß0enrand versichern. Allein das Pflanzen eines neuen Baumes kostet 500 Euro, dazu kommen die Kosten für die Fälllung und den Abtransport der geschädigten Bäume. Immense Kosten entstehen der öffentlichen Hand durch die Reparatur von Salzschäden an Straßen, Brücken und Bauwerken. aus: mobilogisch Nov. 2010
Kategorien: Allgemein

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AnjaOdendahl