Tauben nicht regulieren kommt teuer

Taubendreck ist ziemlich ätzend, was den Denkmälern zu schaffen macht.
Es besteht die Gefahr von Krankheitsübertragung und die Verdrängung von Wildvögeln.

In den 90er Jahren mehrten sich massiv Bürgerbeschwerden in Coburg wegen der massenhaften Taubenvermehrung.
So suchte die Stadt nach möglichen Wegen, dem Einhalt zu gebieten.
Um den ätzenden Taubendreck von den historischen Gebäuden zu reduzieren, wurden zusammen mit Vogelschützern in bestimmten Gebäuden Taubenschläge eingebaut, die wöchentlich gereinigt werden, gefüttert werden (damit sie am Standort bleiben) und vor allem werden die Gelege kontrolliert. Die Eier werden größtenteils mit Gipseier ausgetauscht oder auch geschüttelt. Inzwischen…
Die Stadt Coburg ist seit Jahrzehnten dran, ihr Reduzierungskonzept zu verfeinern. Sie hält sich an die Erfahrungen der europäweit erfolgreichste Stadt Basel.
Trotz der vorbildlichen Eindämmungsmaßnahmen kann man an den Zahlen erkennen, dass die Tauben sich dennoch rasant vermehren. Die Bedingungen in den Städten sind einfach zu gut und es gibt kaum die natürlichen Feinde!
Austausch der Eier in den Gelegen, Fütterungsverbot, Angebot an die BürgerInnen falls sie an ihrem Haus ein Taubenproblem haben, Defekte Dächer in die Tauben einfliegen.
Und immerwieder einmal die Bürger über die Medien informieren.
2014 hat die Stadt durch ihre Maßnahmen 10 Tonnen Taubenkot vermieden: LINK
    
München: Taubenhäuser beschlossen
In der Landeshauptstadt München wurde 1996 ein grüner Antrag positiv zum Umgang mit den anwachsenden Taubenpopulationen verbeschieden.
Laut Beschluss wird die Zahl der Taubenhäuser in den nächsten Jahren systematisch erhöht werden – dadurch vermindert sich zum
Einen die Verschmutzung der umliegenden Gebäude, zum Anderen können die in Häusern angesiedelten Populationen durch
Eierentnahme effizient kontrolliert werden.
Ein Fütterungsverbot ist nicht nur für Stadttauben angebracht. LINK
Der Flyer, der zusammen mit dem Tierschutzverein erstellt wurde, soll die BürgerInnen aufklären und um Mithilfe bitten. Download

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AnjaOdendahl