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aus wikipedia: Die Verwendung von Streusalz hat einige kritische Nachteile für die Umwelt.

Das Salz gelangt mit dem Schmelzwasser in den Boden. Vor allem NaCl hat negative Auswirkungen auf die Bodenstruktur. Es greift auch die Vegetation an, besonders empfindlich sind die oftmals an Straßen gepflanzte Linden wie auch Ahorne, Rosskastanien, Roteichen und Fichten. Umgekehrt führen dauerhaft hohe Salzkonzentrationen z.B. an einigen bayerischen Autobahnrändern dazu, dass dort bereits Küstengräser, die besonders viel Salz im Boden brauchen, wachsen.

Zudem gelangt Streusalz durch diverse Entwässerungssysteme in die Gewässer und kann dort bei bestimmten Konzentrationen Flora und Fauna ebenfalls empfindlich schädigen.
Auch bei Haustieren, die durch aufgetautes Eis oder Schnee gehen, bleibt das Salz auf den Fußballen, wo es zu Entzündungen führen kann.
Als Reaktion darauf haben einige Hersteller umweltverträglichere Streumaterialien entwickelt, u.a. auf der Basis von Harnstoff (Taupunkt −14 °C), der allerdings gleichzeitig als Stickstoffdünger wirkt. Außerdem wird durch gezieltere Verwendung die gestreute Menge reduziert, was sich sowohl ökologisch als auch ökonomisch auswirkt.
Neben den Nachteilen ergeben sich auch Vorteile. Durch die besseren Fahrbahnverhältnisse geschehen weniger Unfälle, wodurch Unfallkosten eingespart werden, die unter anderem aus direkten Heilungskosten der Unfallopfer sowie wirtschaftlichen Schäden durch Arbeitsausfall bestehen und die Kosten der Umweltreparaturen übersteigen. Durch die Verwendung von Streusplitt als Alternative oder Ergänzung entstehen beispielsweise durch Staub ebenfalls Schäden.
In vielen Orten und Städten gilt daher beispielsweise auf Gehwegen ein generelles Salzstreuverbot, das nur bei Extremwitterung aufgehoben wird.

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AnjaOdendahl