Externe Kosten des Autoverkehrs in der EU-27

Studie der TU Dresden im Auftrag der Grünen im Europäischen Parlament
(Dezember 2012)

Die Nutzer profitieren von Autos – aber die Gesellschaft bezahlt die Rechnung

Die Nutzung von Autos ist ein wichtiger Bestandteil des täglichen Lebens in der EU und es ist klar, dass sie den Nutzern große Vorteile bringt. Mit der Automobilität sind natürlich auch Kosten verbunden: offensichtliche Kosten wie Ausgaben für den Bau und die Instandhaltung von Straßen, Brücken und Parkplätzen und weniger offensichtliche Kosten wie die Kosten, die sich aus Lärm und Umweltverschmutzung, Unfällen und dem durch Treibhausgasemissionen bedingten Klimawandel ergeben. Obwohl die Autonutzer Steuern und Abgaben bezahlen, bleibt ein großer Teil der Gesamtkosten ungedeckt.

Diese externen Effekte (Lärm, Umweltverschmutzung, Unfälle, Klimawandel) drücken sich nicht in den Marktpreisen aus. Insofern gehen diese Kosten langfristig auf andere Bürger, andere Regionen oder andere Generationen über. Kurzfristig ermutigt der unfaire Preis von Autofahrten die Nutzer dazu, wirtschaftlich und sozial falsche Entscheidungen für ihren Beförderungsbedarf zu treffen. Sie glauben, dass sie den Preis bezahlen, den sie sehen, nicht die Kosten, die sie mit versteckten Subventionen zu decken haben, um dieses verzerrte Preissystem aufrechtzuerhalten.

Hauptergebnisse: Autos werden in der EU hoch subventioniert
LINK zu Michael Cramer

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AnjaOdendahl